Ergebnisse von Persönlichkeitstests - Wahrheit oder Lüge?
Die meisten Online - Partnervermittlungen bieten ihren Mitgliedern Persönlichkeitstests an, mit deren Hilfe potentielle Partner, aufgrund einer möglichst hohen Übereinstimmung der Testergebnisse, aus der Gesamtheit der Mitglieder herausgefiltert werden.
Grundlagen der Tests sind Fragen zu der persönlichen Lebenseinstellung, zu eigenen Wertvorstellungen und zur Meinung über Themen wie Familie, Liebe und Finanzen und natürlich auch Fragen zur Selbsteinschätzung. Sind die Tests abgearbeitet, ergeben sie ein persönliches Profil des Mitgliedes, meistens aufgeteilt in drei Gruppen: Die Wertvorstellungen der Person, die sich nicht verändern, die Einstellung gegenüber der Gesellschaft, des sozialen Umfeldes und der Welt. Diese Ergebnisse sind veränderlich, der Test sollte daher ab und an aktualisiert werden. Die dritte Gruppe behandelt das eigene Verhalten in bestimmten Lebenssituationen. Diese Tests machen insofern Sinn, dass der suchende Single Partnervorschläge erst ab einer bestimmten Matchinggrenze angezeigt bekommt, also nicht erst durch eigene, eventuell schmerzhafte, aber zumindest langwierige Erfahrungen feststellen muss, dass er als extrovertierter, spontaner und emotionaler Typ, mit dem introvertierten, vorausplanenden und rational denkenden Gegenüber mal wieder nicht Mr./Ms. Right gegenüber steht. Trotzdem sollte man auch jederzeit bereit sein, einen Menschen kennen zu lernen, der anhand der Tests nicht ganz so perfekt zu sein scheint, da sich erstens manche persönlichen Ansichten weiterentwickeln oder gänzlich ändern, und zweitens der Test eventuell nicht hundertprozentig korrekt ausgefüllt wurde. Dies kann mehrere Gründe haben, z. Bsp. eine schlechte Stimmung am Tag des Tests, Stress, oder natürlich die Manipulation der Eingaben. Dieses “Schummeln” setzt meist keine Böswilligkeit voraus, sondern schlicht und einfach den Wunsch den Traumpartner zu finden und daher bewusst oder auch unbewusst, genau das anzukreuzen, was der potentielle Partner sympathisch findet. Hinzu kann auch kommen, dass das Selbstbild sehr oft gravierende Unterschiede zum Fremdbild einer Person aufweist. Da sind auch raffiniert platzierte Kontrollfragen nicht besonders zuverlässig, da sie, aufgrund der Überschaubarkeit dieser Tests, im Allgemeinen recht schnell entlarvt werden und passend zu ihrer Bezugsfrage beantwortet werden. Deshalb sollten die Persönlichkeitstests mit ihren dazugehörigen Matchingergebnissen immer nur Hilfestellung und niemals alleinige Grundlage für die Partnerwahl sein.
26. Februar 2010 um 14:05
Bin ich auch der Meinung, halte davon ebenso nicht viel.
Was sollen solche “wissenschaftliche” Test schon wirklich aussagen können?
Ist sowieso nur was für Faule - und ob man dann wirklich zusammenpasst..naja!